Dennis schreibt über Andrea Ypsilanti

30 09 2008

Der eine Dennis aus Gelsenkirchen hat einen sehr Lesenswerten Beitrag über die mittlerweile zur Personifizierung der Verlogenheit in der Politik abgestempelten Andrea Ypsilanti geschrieben.

Dazu kann ich nur sagen, dass er mir aus der Seele schreibt. Der Umgang mit dieser Frau ist wirklich menschenverachtend. Vor allem wenn man betrachtet, wie wohlwollend die Medien dieser Tage mit dem an politischer Verkommenheit kaum zu überbietenden Roland Koch umgehen.

Passend dazu möchte ich noch den Artikel „der Ypsilanti-Komplex“ in der Frankfurter Rundschau empfehlen.





CSU trotz Romantikoffensive gescheitert.

30 09 2008

Sicherlich weiss jeder, wie das Ergebnis der bayerischen Landtagswahl aussieht. Die CSU hat, obwohl sie immer noch ein Ergebnis erzielt hat, um das sie andere Parteien beneiden ihren Status als bayerische Staatspartei verloren und muss jetzt mit ihren grösstmöglichen Kontrast (FDP) :-P koalieren.

Mit diesem Ergebnis im Hinterkopf habe ich gerade die letzte Bunte gelesen, in der der Ministerpräsident sich mal von seiner romantischen Seite präsentieren durfte.

Neben einem zweiseitigen Bild, bei dem einem die Tränen kommen darf man Aussagen wie „Bei einem neuen Abendkleid sage ich schon mal: Oh, das sieht aber gut aus“ geniessen.

Sollte die CSU jemals die Chance auf 50% gehabt haben, dürfte sie die mit dieser Peinlichkeit erledigt haben.





Dennis und die Gurken.

13 03 2008

Ich bin momentan etwas schreibfaul.
Wobei ich es mir nicht nehmen lassen konnte, Dennis`Beitrag zum schlechtesten Witz der deutschen Politik zu kommentieren.

Ansonsten bin ich etwas geknickt, da der von mir sehr geschätzte Vasco Schulz öffenbar nicht mehr mit den GAL-Gurken klarkommt und sein Amt niederlegt.

Hoffen wir mal, dass er nicht ganz in den Sack haut.





Green save the Queen. Oder doch nicht?

24 02 2008

Es ist schon ein sehr erstaunlicher Vorgang, wenn die Stitzenkandidatin einer Partei wenige Tage vor der Wahl öffentlich über die Ursachen der erwarteten Niederlage nachdenkt.
Offensichtlich gibt die Spitzenkandidatin der GAL Christa Goetsch die Hamburger Bürgerschaftswahl nicht einmal 80 Stunden vor Schließung der Wahllokale verloren. christa_goetsch.jpg

Und leider sieht es so aus, als hätte sie allen grund dazu.
Immerhin hat die GAL vor einem Jahr noch 14% in den Imfagen erzielt, das Thema Bildung wird von den WählerInnen als ein zentrales dieser Wahl empfunden und den Grünen auf diesem Gebiet sehr viel zugetraut.
Das geplante Kohlekraftwerk in Moorburg ist sehr unpolpulär und die bevorzugte Koalition der HamburgerInnen ist Rot-Grün.
Trotzdem schaffte es die GAL in Umfragen nur noch auf 9%.

Nun deuten die ersten Hochrechnungen an, dass das befürchtete Debakel wirklich eingetreten ist.
Die GAL hat ihr erklärtes Ziel, ein zwestelliges Ergebnis einzufahren nicht erreicht.

Aber wie kam es dazu?
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„Die Zukunft muß sich auf die Grünen verlassen können.“ Petra Kelly

11 02 2008

Robert Zion hat ein Online-Buch über die mögliche Zukunft der Grünen geschrieben, das man sich auf seiner Homepage als PDF runterladen kann.

Ich habe es leider noch nicht ganz durchlesen können, fand das, was ist gelesen haben aber sehr interessant.
Besonders interessant für unsere hessischen Freundinnen dürfte besonders das Kapitel „Opfer der eigenen Aufstellung“ sein.
Zumindest hätte vor allem der dortige LaVo seine Lektüre nötig.
Das könnte vielleicht den dort grassierenden Realitätsverlust lindern, der immer peinlichere Züge annimmt.
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Scheitern als Chance..

9 02 2008

so hieß ein Selbsthilfebuch an dessen Lektüre ich vor vielen Jahren mal gescheitert bin.

Nach der Landtagswahl in Hessen ist mir dieser Titel wieder ins Bewußtsein gerutscht.
Das Ergebnis dürfte allgemein bekannt sein: Die CDU von Roland Koch hat so massive Verluste erlitten, daß ein Ministerpräsident, der auch nur so etwas wie einen Ansatz von Stolz hat auf eine Wiederwahl verzichten würde.
(Schade nur, daß dem guten Roland dieser Begriff so vollkommen fremd ist.)

Sein gelber Schoßhund ist auf seine Kosten so unerträglich fett geworden, wie die Konten seiner Mandanten.
Die SPD hat mit einem ziemlich linken (und grünen) Wahlprogramm ordentlich zugelegt.
Die LINKE ist mit einem respektablen Ergebnis in den Landtag eingezogen.
Und die Grünen haben sich mit beschissenen 7,5% bis auf die Knochen blamiert.
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