Es ist schon ein sehr erstaunlicher Vorgang, wenn die Stitzenkandidatin einer Partei wenige Tage vor der Wahl öffentlich über die Ursachen der erwarteten Niederlage nachdenkt.
Offensichtlich gibt die Spitzenkandidatin der GAL Christa Goetsch die Hamburger Bürgerschaftswahl nicht einmal 80 Stunden vor Schließung der Wahllokale verloren. 
Und leider sieht es so aus, als hätte sie allen grund dazu.
Immerhin hat die GAL vor einem Jahr noch 14% in den Imfagen erzielt, das Thema Bildung wird von den WählerInnen als ein zentrales dieser Wahl empfunden und den Grünen auf diesem Gebiet sehr viel zugetraut.
Das geplante Kohlekraftwerk in Moorburg ist sehr unpolpulär und die bevorzugte Koalition der HamburgerInnen ist Rot-Grün.
Trotzdem schaffte es die GAL in Umfragen nur noch auf 9%.
Nun deuten die ersten Hochrechnungen an, dass das befürchtete Debakel wirklich eingetreten ist.
Die GAL hat ihr erklärtes Ziel, ein zwestelliges Ergebnis einzufahren nicht erreicht.
Aber wie kam es dazu?
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