Irmgard for Bundestag

18 06 2008

Gestern hat die Mitgliederversammlung des KV Herford einstimmig eine mögliche Kandidatur Irmgard Pehles für die Nominierung für das Bundestagsmandat des Wahlkreises 134 unterstützt. Damit kann Irmgard Pehle als gesetzte Kandidatin betrachtet werden.

Ich unterstützte ihre Kandidatur auch voll und ganz und hoffe, dass sie auch einen ordentlichen Listenplatz bekommt und in den Bundestag einziehen kann. Es gibt nämlich mehrere Gründe, warum unsere Fraktion und der ganze Bundestag Irmgard Pehle brauchen.

1.: Sie ist eine glaubwürdige und streitbare Frauenpolitikerin, die dem Feminismus die dringend notwendige Infusion frischen Blutes verpassen kann. Nachdem sich Ikonen der Frauenbewegung durch beispiellose Akte der Selbstdemontage in der Bedeutungslosigkeit aufgelöst haben, es sich viele in dem jetzigen Status Quo bequem gemacht haben und offensichtlich hinnehmen, dass Frauen immer noch viel zu oft von der Teilnahme am wirtschaftlichen Geschehen ausgeschlossen sind, brauchen wir dringend einen wieder erstarkenden Feminismus. Und für den steht Irmgard.

2.: Sie ist eine unmissverständliche Stimme für soziale Gerechtigkeit.

3.: Sie würde als DGB-Kreisvorsitzende auch ein Stück „Gewerkschaftsgrün“ im Bundestag repräsentieren.

Mein Motto für für die LDK heisst also IRMGARD WÄHLEN!





Die Qual der Wahl.

2 06 2008

Nach einigen Monaten des Wartens hat sich nun endlich der erste regierige Parteifreund erbarmt und seinen Hut in den Ring der Kandidatur um den Parteivorsitz geworfen und damit bewiesen, dass er nicht aus Stein ist und das Wohl der Partei vor sein eigenes stellt und als junges, unbelastetes Gesicht den programmatischen Neuanfang der Grünen so glaubwürdig verkörpern kann, wie kein anderer.

Der Name dieses Heroen ist Cem Özdemir (Hier ein aktuelles Foto):

Leider könnte aber die Aufbruchsstimmung des heutigen Tages noch durch die mögliche Kandidatur des Berliner Fraktionsvorsitzenden Volker Ratzmann getrübt werden. (Der Fairness halber, auch ein Foto von ihm):

Der gute Volker hat allerdings leider das Problem, dass die Regierigen ihn als „Linken“ (oder auch Ex-Linken) nicht wirklich auf einem Sitz sehen wollen, der eigentlich jemandem vorbehalten werden sollte, der so richtig rechten Stallgeruch hat und bei dem man auch nicht Angst haben muss, dass er ein Problem mit dem Aufweichen grüner Positionen in absurden Koalitionen haben könnte.

Den Rest des Beitrags lesen »