Der amerikanische Komiker Bill Maher hat einen, vielleicht etwas tendenziösen, Film über Religionen gemacht.
Maher hat sich schon seit Jahren nicht nur Freunde gemacht, weil er seine sehr kritische Haltung zum Einfluss der Religionen auf das gesellschaftliche und politische Leben in den USA sehr deutlich artikuliert. Ich bin nicht unbedingt ein Fan Mahers, da ich bei ihm ein gewisses laizistisches Wertfundament vermisse, das als Alternative zur religiösen Moral unabdingbar ist. So ist er z.B. ein Befürworter der Todesstrafe. Allerdings spielt das auch keine Rolle, solange es jemanden in den USA gibt der die Lächerlichkeit derer, die ihre persönlichen religiösen Vorstellungen mit allgemeingütigen Regeln verwechseln und andere Länder bombardieren, weil “Gott will, dass alle frei sind” entblössen kann.
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