Hamburg, Hamburg.

21 02 2008

Eigentlich wollte ich jetzt etwas kritisches zu den Hamburger Grünen schreiben, deren Wahlkampf ja nicht so prickelnd läuft.

Da ich aber niemandem in den Rücken fallen möchte, werde ich meinen Text dazu erst am Sonntag veröffentlichen.
Für heute hat Christa Goetsch ja schon genug dazu gesagt.

Stattdessen möchte ich mich einmal den “bürgerlichen Parteien” widmen, deren Wahlkämpfe mir, zumindest aus der Ferne, etwas grotesk vorkommen.
Die FDP hat einen selten schleimigen Spot mit Himmel vom Berg produziert, der leider in seiner Originalfassung nicht zumutbar ist.
Aber zum Glück gibt es ja diese Neuvertonung:

Nun fanden die Liberalen ihr Filmchen offensichtlich selbst so überragend, dass sie zu der Überzeugung kamen, dass kein Blog ohne dieses Meisterwerk auskommt.

Aus diesem Grund war die FDP so freundlich, Empfehlungen an Blogger zu schicken, die vielleicht dankbar für die Anregung wären, ihr Blog zu einem Werbeträger des Sozialdarwinismus zu machen.
Nun wird ein solcher Service in unserem kleinkarrierten Land als Spam bezeichnet und ist eigentlich illegal, was der Hamburger kurzzeitig FDP einigen Ärger einbrachte.

Die CDU setzt ganz auf ihren Spitzenkandidaten Ole, der als eine Art elder Statesman dargestellt wird, auf dessen Erfahrung man zählen kann.
Daran ist ja auch, rein strategisch, erst mal nichts falsch.
Ich frage mich nur, warum solche Wahlkämpfe immer so gestaltet werden müssen, als stammten sie von Leni Riefenstahl persönlich.
Ich hab in weinigen Minuten ein Plakat hingekriegt, das die selbe Aussage hat aber nicht so langweilig ist.

queen-ole21.jpg


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Eine Antwort

22 02 2008
glasperlenspieler

Leni Riefenstahl und der gute Ole. Das ist doch mal ein Vergleich.
Finde ich gelungen, sehr sogar!

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