Das sozialdemokratische Urgestein Thilo Sarrazin hat nun mit kreativen Menüvorschlägen für HartzIV-Empfänger von sich reden gemacht.
Der Berliner Finanzsenator widerspricht hier der Behauptung, daß man sich vom normalen HartzIV-Satz nicht vollwertig ernähren kann.

Zur Untermauerung seiner These präsentiert der überzeugte Lebensfreudeverweigerer einen ausgeklügelten Armenspeiseplan, in dem er den zur kulinarischen Gier neigenden HartzIV-Empfängern bis aufs Gramm genau vorrechnet, wie sie sich mit ihrem knappen Budget vollwertig ernähren können.

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Natürlich geht diese Rechnung nur auf, wenn der HartzIV-Empfänger auf Alkohol verzichtet, betont diese politische Spitzenkraft.
Offensichtlich glaubt Herr Sarrazin, daß alle HartzIV-Empfänger, die mit ihrem Geld nicht zu Rande kommen auf jeden Fall saufen.

Wenn ich mir diese Liste ansehe, muß man nicht saufen, um mit seinem Geld nicht auszukommen.
Man muß nur versuchen, mal satt zu werden.
Vielleicht bin ich ja zu verfressen, allerdings kommen mir die Mengen doch sehr klein vor.

Mal ganz abgesehen davon ist es grundsätzlich eine Unverschämtheit, wenn sich eine solche Person anmaßt, Menschen belehren zu wollen, mit deren Lebenswirklichkeit er nun überhaupt nichts zu tun hat.
Zudem legt sein üblicher verächtliche Unterton nah, daß ihm auch die nötige Empathie fehlt, sich in die Situation anderer hereinzuversetzen.
Für solche Fälle habe ich einen ganz guten Rat: Fresse halten!

Zumal dieser Senator schon zu einer Blamage für seine Regierung geworden ist und wütende Radiomoderatoren offene Briefe an seine Cheffin schreiben.